Sicherheit
HD-Modelle

Sicherheit.

Ein Vorbild an Sicherheit.

Auf den hohen Sicherheitsstandard Ihres Setra können Sie sich immer verlassen. Das ist bei der nächsten Generation der ComfortClass nicht anders. Revolutionäre Assistenzsysteme wie der Active Drive Assist 2, der Active Brake Assist 6 und das 360°-Kamerasystem sind in ihrer Klasse vorbildlich. Das bedeutet bestmöglichen Schutz und größtmögliche Entspannung unterwegs – nicht nur für Ihre Fahrgäste und Fahrer, sondern auch für Sie als Unternehmer.

Das integrale Sicherheitskonzept von Setra hilft Unfälle proaktiv zu vermeiden. Es schützt sowohl Fahrgäste als auch den Fahrer und bezieht die schwächeren Verkehrsteilnehmer mit ein. Die nächste Generation der ComfortClass unterstreicht den hohen Sicherheitsstandard mit wegweisenden Neuerungen auf dem Gebiet der Assistenzsysteme. Der neue, serienmäßige Notbremsassistent für Reisebusse Active Brake Assist 6 (ABA 6) erkennt sich bewegende oder stehenbleibende Personen und Fahrradfahrer vor dem Fahrzeug und kann selbständig eine Notbremsung einleiten. Der optionale Active Drive Assist 2 ermöglicht erstmals das teilautomatisierte Fahren in einem Omnibus. Das optionale 360°-Kamerasystem verschafft dem Fahrer einen Rundum-Überblick über das Verkehrsgeschehen. Und die neue MirrorCam überzeugt gegenüber konventionellen Außenspiegeln mit einem deutlich vergrößerten Sichtfeld beim Blick aus den Seitenfenstern.

Die Liste der neuen Sicherheits- und Assistenzsysteme der Setra ComfortClass im Bereich der aktiven Sicherheit ist lang. Sie beginnt beim optionalen Active Drive Assist 2, der dem Fahrer erstmals in einem Omnibus teilautomatisiertes Fahren ermöglicht. Grundlage sind bereits vorhandene Assistenzsysteme, deren Funktionalitäten für den Active Drive Assist 2 zusammengeführt wurden. Dazu gehören der weiterentwickelte vorausschauende Tempomat Predictive Powertrain Control (PPC), der Spur-Assistent (SPA) und der neue Active Brake Assist 6 (ABA 6). Erst durch ihr Zusammenspiel können Fahrvorgänge wie Beschleunigen, Bremsen, Abstand einhalten, Lenken und Spur halten vom Active Drive Assist 2 automatisiert ausgeführt werden. Dies gilt für den gesamten Geschwindigkeitsbereich von 0 bis 100 km/h auf Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen. Besonders hilfreich dagegen im Stadtverkehr ist der neue, serienmäßig eingebaute Notbremsassistent Active Brake Assist 6 (ABA 6). Dieser arbeitet mit einer Kombination aus Radar- und Kamerasystem. Gegenüber dem bisherigen System ABA 5 erkennt das neue System bewegende oder stehenbleibende Personen und Fahrradfahrer vor dem Fahrzeug und kann selbständig eine Notbremsung einleiten. Mit ABA 6 lassen sich Unfälle noch zuverlässiger vermeiden. Das System deckt den gesamten Geschwindigkeitsbereich des Fahrzeugs ab und ist im Hintergrund aktiv. In unübersichtlichen Situationen kann sich der Fahrer zudem auf die Vorzüge des optionalen 360°-Kamerasystems verlassen. Die Basis bilden vier Kameras an der Front, den beiden Seiten sowie am Heck des Omnibusses. Aus den vier Bildern der Kameras entsteht durch Datenfusion eine 360°-Gesamtübersicht des Reisebusses und seines Umfelds aus der Vogelperspektive. Und wer noch mehr Durchblick möchte, greift auf die neuen, nochmals lichtstärkeren Voll-LED-Scheinwerfer mit Fernlicht-Assistent zurück.

Der Active Drive Assist 2 unterstützt den Fahrer durch die Kombination verschiedener Assistenzsysteme aktiv beim Abstand- und Spurhalten. Das System kann das Fahrzeug bremsen, beschleunigen und durch aktive Lenkbewegungen in der Spur halten. Dazu verbindet er die Funktionen der einzelnen Systeme auf einzigartige Weise und ermöglicht so bereits heute teilautomatisiertes Fahren in allen Geschwindigkeitsbereichen.

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      Souverän auf der Autobahn und auf autobahnähnlichen Straßen

      Souverän auf der Autobahn und auf autobahnähnlichen Straßen.

      Ist die Fahrbahn deutlich markiert, unterstützt der aktive Spurhalte- Assistent ab 60 km/h den Fahrer beim Spurhalten – auch wenn der Fahrer den aktiven Lenkassistenten deaktiviert.

      Die gesetzliche Regelung

      Die gesetzliche Regelung.

      Die gesetzliche Regelung in Deutschland unterscheidet laut Verein der Automobilindustrie fünf Stufen der Automatisierung. Omnibusse mit dem Active Drive Assist 2 sind nach dem Automatisierungsgrad 2 (teilautomatisiertes Fahren) zugelassen. Das bedeutet, dass das System den Fahrer in bestimmten Situationen sowohl bei der Längsals auch Querführung seines Fahrzeugs unterstützt. Der Fahrer bleibt dabei immer in der Verantwortung.

      Angenehm auch auf kurvigen Strecken

      Angenehm auch auf kurvigen Strecken.

      Mit dem aktiven Lenkassistenten hält der Active Drive Assist 2 den Omnibus automatisch auf einer Soll-Position innerhalb der Spur. Der Fahrer kann zwischen drei Einstellungen wählen: Mittig in der Fahrspur oder um 10–20 cm nach links bzw. nach rechts versetzt. Voraussetzung: Die Fahrspur muss auf beiden Seiten deutlich markiert sein.

      Stabil trotz Seitenwind

      Stabil trotz Seitenwind.

      Ob auf Brücken, bei Böen oder beim Herausfahren aus einem Windschatten: Der Active Drive Assist 2 wirkt dem Einfluss von Seitenwind entgegen und entlastet den Fahrer damit deutlich beim Gegenlenken.

      Komfortabel beim Überholen

      Komfortabel beim Überholen.

      Das Setzen des Blinkers signalisiert dem aktiven Spurhalte-Assistenten, dass die Fahrbahnmarkierung überquert werden soll. Daher greift er beim Spurwechsel nicht ein. Der auf linke oder mittige Position eingestellte aktive Lenkassistent erleichtert das Spurhalten auf der Überholspur.

      Vorausschauend bei Ausfahrten

      Vorausschauend bei Ausfahrten.

      Bei eindeutiger Fahrbahnmarkierung erkennt der Active Drive Assist 2 die Ausfahrt als Ausfahrt. Wird der rechte Blinker nicht aktiviert, hält das System den Omnibus in der Spur geradeaus.

      Unfälle im Straßenverkehr

      Unfälle im Straßenverkehr.

      Etwa zwei Drittel aller Unfälle im Straßenverkehr sind Auffahrunfälle und Unfälle durch unbeabsichtigtes Abkommen von der Fahrspur. Häufig sind Müdigkeit, Ablenkung und Fahrfehler die Ursachen. Der Active Drive Assist 2 reduziert die Unfall-Wahrscheinlichkeit durch die unterstützenden Lenkeingriffe des aktiven Lenkassistenten und des aktiven Spurhalte-Assistenten.

      Entlastend bei Stau oder stockendem Verkehr

      Entlastend bei Stau oder stockendem Verkehr.

      Wird der Abstand auf das Fahrzeug vor dem Omnibus zu gering oder schert ein Fahrzeug vor ihm auf die Fahrbahn ein, bremst der Omnibus automatisch ab – wenn nötig, bis zum vollständigen Stillstand. Im Stop-and-go-Verkehr entlastet das System den Fahrer durch automatisches Bremsen, Stehen, Anfahren und Beschleunigen im entsprechenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.

      Sicher in den Emergency Stop

      Sicher in den Emergency Stop.

      Sollte der Fahrer die Hände länger als 15 Sekunden vom Lenkrad nehmen, erfolgt eine Warnkaskade nach gesetzlichen Vorgaben. Reagiert der Fahrer nicht darauf, übernimmt die Emergency Stop Funktion innerhalb der Systemgrenzen die Kontrolle des Fahrzeugs, um es in der Spur zu halten. Scheinwerfer und Warnblinkanlage werden zur Warnung anderer Verkehrsteilnehmer aktiviert und der Omnibus wird moderat bis zum Stillstand abgebremst.

      1. Nahbereichsradar: 130° I Reichweite 70m
      2. Fernbereichsradar: 18° I Reichweite 250m
      3. Mono-Kamera: 25° I Reichweite bis zu 600m

      Beim Active Drive Assist 2 arbeiten alle Assistenzsysteme Hand in Hand: Zur Sicherstellung einer möglichst wirtschaftlichen Fahrweise agiert das System nach den Vorgaben des Predictive Powertrain Control. Für die Längs- und Querführung des Fahrzeugs nutzt das System funktionale Erweiterungen, die auf dem bewährten Abstands-Regel-Tempomat und dem aktiven Spurhalte-Assistenten basieren. Zur Erfassung des vorausfahrenden Verkehrs greift der Active Drive Assist 2 auf die gleiche weiterentwickelte Radar- und Kameratechnologie wie der Active Brake Assist 5 zurück.

      Das 360°-Kamera-System besteht aus vier Kameras, welche die unmittelbare Fahrzeugumgebung erfassen und eine indirekte Rundumsicht erzeugen. Der zugehörige 10" Bildschirm befindet sich je nach Fahrzeug an unterschiedlichen Bereichen des Cockpits. Durch dieses System können Passanten, Radfahrer und Hindernisse auch in Bereichen wahrgenommen werden, die sonst vom Fahrer nicht einsehbar sind. So erhöht das System die Verkehrssicherheit, da Kollisionsgefahren erkannt und bestenfalls verhindert werden können.

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              Die Ansichten der 360°-Kamera sind bei Vorwärtsfahrt bis zu einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h und bei Rückwärtsfahrt immer verfügbar. Hinweis: Unfallgefahr durch Gegenstände, die oberhalb der Kameras in den Verkehrsraum ragen, z. B. vorspringende Dächer, Außenspiegel des eigenen und anderer Busse usw. Die Kameras können diese Gegenstände nicht erkennen. Insbesondere in der 360°-Ansicht kann der Eindruck einer freien Umgebung entstehen, obwohl Gegenstände oberhalb der angebrachten Kameras in den Rangierraum ragen.

              Der Notbremsassistent ABA 6 unterstützt den Fahrer durch eine automatisch eingeleitete Notbremsung bei drohender Gefahr von Auffahrunfällen auf vorausfahrende Fahrzeuge oder auf stehende Hindernisse. Er kann ebenfalls sich bewegende oder stehenbleibende Personen und Fahrradfahrer vor dem Fahrzeug erkennen. Das System kann darauf mit einer akustischen und optischen Warnung des Fahrers sowie einer automatisch eingeleiteten Teilbremsung bzw. einer Vollbremsung reagieren.

              Mit dem Active Brake Assist 6 können Unfälle zuverlässiger vermieden werden. Das System deckt den gesamten Geschwindigkeitsbereich des Fahrzeuges ab und ist im Hintergrund aktiv. Bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h ist eine Reaktion auf Fußgänger und Fahrradfahrer möglich. Das Sicherheitssystem ABA 6 kann auf querende, entgegenkommende oder in der eigenen Spur laufende Personen und bewegte Radfahrer mit einer automatischen Vollbremsung reagieren. Diese Automatisierung kann ein weiteres Plus an Sicherheit auch gegenüber Radfahrern, egal ob im Überland- oder Stadtverkehr bieten.

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                  Ausweichen in Notsituation

                  Ausweichen in Notsituation.

                  Das Ausweichen in einer Notsituation mit automatischer Vollbremsung ist möglich. Die Notbremsung wird nicht abgebrochen, sondern bis zum Stillstand durchgeführt, auch wenn sich das Objekt nicht mehr im Erfassungsbereich des Fahrzeugs befindet.

                  Verhalten in Kurven

                  Verhalten in Kurven.

                  Die Erkennung der Fahrbahnmarkierungen kann eine gute Zuordnung von Objekten ermöglichen und kann somit Fehlalarme reduzieren. Selbst in autobahnüblichen Kurven mit einem Radius größer als ca. 260 Metern kann das System auf vorausfahrende und stationäre Hindernisse reagieren. Eine Unfallvermeidung ist im Idealfall auf gerader Strecke bei einer Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h möglich (bis zu 70km/h in Kurven mit einem Radius größer als ca. 260 Metern), bei höheren Geschwindigkeiten eine deutliche Verringerung der Unfallschwere bei optimalen Bedingungen möglich.

                  Erkennen von Personen und Radfahrern

                  Erkennen von Personen und Radfahrern.

                  Das Sicherheitssystem ABA 6 kann auf querende, entgegenkommende oder in der eigenen Spur laufende Personen und bewegte Radfahrer mit einer automatischen Vollbremsung reagieren. Diese Automatisierung kann ein weiteres Plus an Sicherheit auch gegenüber Radfahrern, egal ob im Überland- oder Stadtverkehr bieten.

                  Notbremsung

                  Notbremsung.

                  Der Notbremsassistent ABA 6 unterstützt den Fahrer durch eine automatisch eingeleitete Notbremsung bei drohender Gefahr von Auffahrunfällen auf vorausfahrende Fahrzeuge oder auf stehende Hindernisse. Er kann ebenfalls sich bewegende oder stehenbleibende Personen und Fahrradfahrer vor dem Fahrzeug erkennen. Das System kann darauf mit einer akustischen und optischen Warnung des Fahrers sowie einer automatisch eingeleiteten Teilbremsung bzw. einer Vollbremsung reagieren.

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                      Der Sideguard Assist 2 ist ein Sicherheits-Assistenz-System, das den Fahrer beidseitig in kritischen Abbiegesituationen mit möglicherweise eingeschränkter Sicht unterstützt. Das System soll beim Abbiegen oder beim Spurwechsel dabei helfen, innerhalb der Systemgrenzen sich bewegende Hindernisse zu erkennen und den Fahrer zu warnen um kritische Situationen zu vermeiden oder Unfallfolgen zu reduzieren.

                      Die seitlichen Bereiche des Fahrzeuges werden überwacht. Somit werden sowohl auf der Beifahrer- als auch auf der Fahrerseite Fahrzeuge, Fußgänger oder Radfahrer, die sich im toten Winkel befinden könnten, erfasst. Das Radarsystem erfasst präzise die Bewegungen und warnt den Fahrer vor möglichen Kollisionen. Die intuitive Benutzeroberfläche und die klar verständlichen Warnungen erlauben dem Fahrer eine sichere und entspannte Fahrt.

                      Der innovative Traffic Sign Assist bietet ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort auf der Straße. Dank GPS- und Kameraunterstützung wird die Fahrzeuggeschwindigkeit kontinuierlich mit den gültigen Verkehrsregeln verglichen.

                      Das System ist darauf ausgelegt, ein dediziertes und angemessenes Feedback zu geben, falls die erlaubte Geschwindigkeit überschritten wird. Dank des hochmodernen Kombiinstruments erhält der Fahrer sowohl visuelle als auch akustische Signale, welche unvermittelt auf die Geschwindigkeit aufmerksam machen.

                      Das moderne MirrorCam System ermöglicht eine klare und umfassende Sicht auf den Straßenverkehr. Mit hochauflösenden Kameras ausgestattet, wird die Fahrsicherheit und das Risiko von Unfällen minimiert. Das erweiterte Sichtfeld ermöglicht es dem Fahrer Fußgänger, Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer im Umfeld zu erkennen. Hierdurch entfällt beim Rechtsabbiegen der Tote Winkel.

                      Die Bilder werden je nach Fahrzeug auf 7“- und 15“-Monitoren angezeigt. Die beiden hochauflösenden Displays zeigen die unterschiedlichen Sichtfelder an. Die in den Monitoren integrierten Fotodioden erfassen das einfallende Licht und passen die Helligkeit des jeweiligen Monitors individuell an. Um die Beurteilung der Bilder dem Fahrer zu erleichtern, verfügen die 15“ Varianten über drei verschiedene Hilfslinien. Zusammen mit der fest kalibrierten Fahrzeugendlinie unterstützt die Distanzlinie den Fahrer beim Einschätzen von sich nähernden Objekten. Das Überholassistent-Overlay wird ab einer Geschwindigkeit von 10 km/h beim Blinken aktiviert, um gefahrlos Überholvorgänge oder Abbiegen zu unterstützen. Ergänzend hierzu ist im Monitor die Anzeige für den Blind Spot Assist verbaut.

                      Der Fernlicht-Assistent schaltet verkehrsabhängig das Fernlicht automatisch ein oder aus, sodass immer eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn gewährleistet wird. So trägt er durch verbesserte Lichtverhältnisse und eine optimierte Ausleuchtung zu mehr Sicherheit bei und erhöht den Fahrkomfort und die Sicherheit.

                      Spur-Assistent (SPA).

                      Spur-Assistent (SPA).

                      Mit Hilfe eines Kamerasystems hinter der Windschutzscheibe erkennt der Spur-Assistent SPA, wenn das Fahrzeug ungewollt die markierte Spur verlässt. Sobald das Fahrzeug die Markierungslinien überfährt, wird der Fahrer durch ein deutliches Vibrieren auf der entsprechenden Seite der Sitzfläche des Fahrersitzes gewarnt.

                      Spur-Assistent (SPA).

                      Spur-Assistent (SPA).

                      Der SPA wird ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h aktiv. Durch Betätigen des Blinkers wird der Spur-Assistent ausgeschaltet, zum Beispiel wenn der Fahrer einen gewollten Spurwechsel einleitet.

                      Eine kleine Kamera hinter der Windschutzscheibe erfasst den Fahrbahnbereich anhand der Begrenzungslinien unmittelbar vor dem Fahrzeug. Droht das Fahrzeug ohne Blinken eine der Markierungslinien zu überfahren, wird der Fahrer durch ein Pulsieren im Sitz gewarnt. Die Kamera bestimmt den Warnzeitpunkt aus Breite der Fahrspur, Abstand zur Markierungslinie und Annäherungsgeschwindigkeit an die Markierungslinie. Der SPA wird ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h aktiv und wird durch Betätigen des Blinkers aus-geschaltet, beispielsweise zum Einleiten eines gewollten Spurwechsels.

                      Reifendruckkontrolle Tire Pressure Monitoring (TPM).

                      Reifendruckkontrolle Tire Pressure Monitoring (TPM).

                      Das drahtlose Reifendruckkontrollsystem mit Anzeige im Multifunktionsdisplay ist ein elektronisches Sicherheitssystem, das den Fülldruck aller Reifen permanent kontrolliert. Reifendruckverluste werden im Rahmen der Systemgrenzen angezeigt.

                      Reifendruckkontrolle Tire Pressure Monitoring (TPM).

                      Reifendruckkontrolle Tire Pressure Monitoring (TPM).

                      Der richtige Reifenfülldruck trägt zur Fahrsicherheit und deutlich reduzierten Kraftstoffverbrauch bei. Bereits ein um 0,5 bar zu niedrig eingestellter Reifenfülldruck kann den Kraftstoffverbrauch um bis zu 5% erhöhen. Die Radelektronik ist jeweils an der Innenseite der Felge auf dem Ventil positioniert. Die Sensoren erfassen die für den Reifendruck relevanten Daten und leiten sie an das Anzeigeinstrument weiter.

                      Der Reifenfülldruck wird sowohl im Stand als auch im Fahrbetrieb erfasst. Achtung! Einen plötzlichen Druckverlust, beispielsweise durch das Eindringen eines Fremdkörpers, zeigt das Reifendruckkontrollsystem nicht sofort an. Beschädigungen der Reifen, die zu keinem akuten Druckverlust führen, werden von dem Überwachungssystem ebenfalls nicht erfasst. Hier ist und bleibt die optische Kontrolle durch den Fahrer unerlässlich.

                      Rechtlicher Hinweis zu aktiven Sicherheits-Assistenz-Systemen: Notbremssysteme und andere Sicherheits-Assistenz-Systeme können den Fahrer unterstützen und bei kritischen Fahrsituationen unter optimalen Bedingungen, innerhalb der Systemgrenzen die Unfallschwere mildern oder Unfälle vermeiden. Der Fahrer hat jedoch unabhängig davon die Pflicht, sein Fahrverhalten und insbesondere seine Geschwindigkeit an die Verkehrs- und Wetterbedingungen anzupassen und stets aufmerksam zu sein. Dies gilt insbesondere bei Sondersituationen wie z. B. vereiste oder nasse Fahrbahn, Regen, Seitenwind, schlechte Sicht, Schneefall, Nebel, etc. Folglich hat der Fahrer als Lenker des Fahrzeugs zu jeder Zeit die Verantwortung für das ganze Fahrgeschehen und darf sich nicht ausschließlich auf die Sicherheits-Assistenz-Systeme verlassen.